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The Division: Grafikdowngrade erregt die Gemüter

Das MMO The Division steht kurz vor der Veröffentlichung. Erste Gamer konnten bereits an der Closed Beta teilnehmen und zeigen ihren Unmut gegenüber dem offensichtlichen Grafikdowngrade.

Grafikdowngrades sind heutzutage keine Seltenheit. Neue Spiele werden auf Messen mit einer Optik vorgestellt, welche die Kinnladen der Gamer herunterklappen lässt. So geschehen beispielsweise bei The Witcher 3, Watch Dogs oder auch dem MMO The Division.

Doch mit der Zeit bemerkt man bei neueren Screenshots, dass die Grafik immer „schlechter“ zu werden scheint. Es gibt weniger Effekte, die Texturen sind nicht mehr so hoch aufgelöst, die Sichtweite ist geringer… Erscheint das Spiel dann und man kann es selbst ausprobieren, stellt sich oft Ernüchterung und Enttäuschung ein. Dabei sind Grafikdowngrades an sich gar nicht so böse, wie man immer glaubt.

Wird ein Spiel zum ersten Mal gezeigt, so ist es nicht optimiert. Es wird in einem Zustand präsentiert, wie es sich die Entwickler vorstellen und wie sie es gerne aussehen lassen würden. Natürlich will man damit auch für Aufmerksamkeit sorgen. Je weiter man sich dann dem Release nähert und je mehr weitere Systeme man einbaut, desto mehr bemerkt man, dass das eine oder andere nicht so umzusetzen ist, wie man das gerne hätte. Die Performance stimmt nicht und man muss optimieren. Schließlich will man den Spielern auch keine Ruckelorgie vorsetzen. Dies führt dazu, dass ein Spiel bei Release nicht mehr ganz so gut aussehen kann, wie bei der ersten Präsentation. Das merken die Spieler von The Divison derzeit, nachdem sie die E3-Präsentation des Spiels aus dem Jahr 2013 mit der aktuellen Closed Beta verglichen haben.

Was man den Entwicklern und Publishern vorwerfen kann ist, wie sie mit dieser Angelegenheit umgehen. Denn in den meisten Fällen schweigt man sich aus. Es wäre aber besser, offen und ehrlich mit den Kunden umzugehen. Man müsste ihnen vor Release des Spiels mitteilen, dass man aus diesen und jenen Gründen die Grafik etwas herunterschrauben musste, doch das passiert meist nicht. Und dann steht bei Release des Spiels ein Shitstorm an, über den sich die Entwickler wundern.

Daher: Grafikdowngrades sind etwas, was oft einfach aus Performancegründen passieren muss, doch die Entwickler und Publisher sollten offener damit umgehen.

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